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Janina Szarek und das Teatr Studio am Salzufer – Tadeusz Różewicz Bühne Berlin

Janina Szarek

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  • Janina Szarek (links) in der Rolle der Izabela Łęcka im Stück „Pan Wokulski“ - Um 1972. Rechts Asja Łamtiugina. Teatr Współczesny in Wrocław
  • Janina Szarek in der Rolle der Lidka - Film nach dem Stück „Kretschinskis Hochzeit“ [Małżeństwie Kreczyńskiego]. Regie: Juliusz Burski, 1976
  • Janina Szarek in der Rolle der Lidka - Szene aus dem Film „Kretschinskis Hochzeit“, 1976
  • Janina Szarek in der Rolle der Lavinia in „Androkles und der Löwe” [Androklesie i Lwie] - 1977. Regie: Henryk Tomaszewski, Theater Jeleniej Górze
  • Janina Szarek während einer Diskussionsrunde in Breslau - Im Anschluss an das Einpersonenstück „Czerwcami gorące“ [Heiße Juni-Tage] nach der literarischen Vorlage von Bolesław Leśmian, 1973
  • Janina Szarek - 1970er Jahre
  • Janina Szarek in Breslau - 1970er Jahre
  • Janina Szarek im Stück „Androkles und der Löwe“ - In einer Szene mit Bogdan Słomiński, Theater CyprianK. Norwid in Jelena Góra, 1977
  • Janina Szarek in Griechenland - Privat während eines Aufenthalts, 1978
  • Janina Szarek im Stück „Narr und Nonne“ [Wariat i zakonnica] - Regie: Krystian Lupa, Teatr Telewizji, Wrocław 1978
  • Janina Szarek in den frühen 1980er Jahren - Foto: Ruth Westerwelle
  • Janina Szarek - Privat, 1983
  • Janina Szarek - 1980er Jahre
  • Janina Szarek - 1990er Jahre
  • Janina Szarek - 1990er Jahre
  • Janina Szarek während der Zeit des Werkstatttheaters in Krakau - Gemeinsam mit Krystian Lupa, 1996
  • Janina Szarek und Tadeusz Różewicz - Undatiert
  • Janina Szarek in der Akademie PWST - Krakau, 1970er Jahre
  • Janina Szarek in Berlin - 1982
  • Janina Szarek in ihrer Wohnung - Berlin-Neukölln, 1980er Jahre
  • Janina Szarek während ihres Engagements für „Studio – Gruppe 44“ - undatiert
  • Janina Szarek während ihres Engagements für „Studio – Gruppe 44“ - Frühe 1980er Jahre
  • Janina Szarek mit dem Poeten Bolesław Taborski - Nach der Premiere des Stücks „Dobranoc bezsensie“ [Gute Nacht, Sinnlosigkeit], London, Anfang der 1990er Jahre
  • Janina Szarek und Olav Münzberg - Um 2015
  • Janina Szarek und Olav Münzberg - Nach der Premiere von „Białe małżenstwo“ [Weiße Hochzeit], 2005
  • Janina Szarek - undatiert
  • Janina Szarek während der Arbeit mit Schauspielstudierenden - TRANSform Schauspielschule Berlin, undatiert
  • Janina Szarek in der Rolle der alten Frau im Stück „Eine alte Frau brütet“ - Von T. Różewicz. Regie: Janina Szarek, Teatr Studio am Salzufer, Berlin, 2007
  • Janina Szarek, Winterporträt - Um 2018
  • Film „Narr und Nonne“ - St. Ignacy Witkiewicz, Filmstudio Transform - Regie: Janina Szarek, 2005

    Film „Narr und Nonne“ - St. Ignacy Witkiewicz, Filmstudio Transform

    Regie: Janina Szarek, 2005
  • Jubiläumsvideo „16 Jahre TRANSform Schauspielschule und 14 Jahre Teatr Studio am Salzufer“ - Mitschnitt der Veranstaltung 2018, 00:01:53

    Jubiläumsvideo „16 Jahre TRANSform Schauspielschule und 14 Jahre Teatr Studio am Salzufer“

    Mitschnitt der Veranstaltung 2018, 00:01:53
Janina Szarek
Janina Szarek

TRANSform Schauspielschule


Die Gründung der TRANSform Schauspielschule stellt sich als Ausweg aus der Sackgasse dar, da sie die Möglichkeit eröffnet, in nicht allzu ferner Zukunft ein eigenes Theater zu gründen. Der Unterricht beginnt am 15. Januar 2002. Die Ausbildung soll sieben Semester dauern. Dem Lehrkörper gehören Menschen mehrerer Nationen an, darunter Experten der Wort- und Bewegungskunst, des Gesangs und des Schauspiels. Die Schule bereitet auf das Berufsleben an Theatern, aber auch im Filmgeschäft und im Fernsehen vor. Und obwohl es sich um eine private Einrichtung handelt, werden die Abschlussdiplome staatlich anerkannt, so dass sich die Studierenden um eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) bewerben können. Schon im Gründungsjahr nehmen die Studierenden der Schule am Breslauer Forum zeitgenössischer Dramaturgie „Eurodrama 2002“ teil, das vom Teatr Polski in Wrocław ausgerichtet wird. Sie beteiligen sich auch an den Workshops von Krystian Lupa und Dea Loher, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autorinnen und Dramatikerinnen in Europa. 

Die Studentenschaft der Schule entspricht dem multikulturellen Flair Berlins, wenngleich viele junge Leute polnischer Herkunft sind. Die Schule hat immer wieder herausragende Absolventen hervorgebracht, von denen Karolina Lodyga (Abschlussjahrgang 2007) zu den Bekanntesten gehört. Die Fernseh- und Theaterschauspielerin wurde unter anderem durch ihre Rolle der Katharina in Dominik Grafs Krimiserie „Im Angesicht des Verbrechens“ bekannt, die 2010 mit dem Deutschen Filmpreis als bester Mehrteiler ausgezeichnet wurde. Eine ähnlich erfolgreiche Rolle, die ihr die Gunst der Zuschauer sicherte, war die der Katja Polauke in der von Sat.1 ausgestrahlten Fernsehserie „Anna und die Liebe“. Die Schauspielerin trat auch in einer Folge der beliebten Krimiserie „Tatort“ (2013) auf. Ebenso zuhause war sie in deutschen Theatern, unter anderem an der Comödie Dresden („Nackter Wahnsinn“) und am Schlosstheater Celle in der Hauptrolle von „Alice im Wunderland“. Weitere Anerkennung wurde ihr zuteil, als die populäre Fernsehserie „4Blocks“, in der sie mitwirkte, eine Goldenen Kamera erhielt. An ihre Schauspielschule erinnert sich Karolina Lodyga wie folgt: „Die TRANSform Schauspielschule ist einzigartig. Nach zwei Jahren an einer anderen Schule bin ich an die TRANSform gewechselt und habe meine Ausbildung ganz neu aufgenommen. Die beiden Schulen waren sehr verschieden, was sofort spürbar war. In der TRANSform stürzte ich mich gleich in die Arbeit, die hier so intensiv und so hart war, wie nirgendwo sonst. Heute denke ich, dass es in Deutschland keine zweite solche Schauspielschule gibt.“[5]