Jesekiel David Kirszenbaum (1900-1954) – Ein Bauhaus-Schüler

Selbstporträt, um 1925. Öl auf Leinwand, 55 x 37,5 cm
Selbstporträt, um 1925. Öl auf Leinwand, 55 x 37,5 cm

Damit einher ging Waldens begeisterte Förderung für Künstler aus Osteuropa. Entgegen seiner Ablehnung des Konstruktivismus förderte er den polnischen Künstler Henryk Berlewi (1894-1967) 1924 durch den Abdruck von dessen Manifest „Mechano-Faktur“[26] sowie durch eine Ausstellung in der Sturm-Galerie, ebenso die Künstler der von Berlewi mit gegründeten Warschauer Gruppe Blok, Teresa Żarnowerówna (1897-1949) und Mieczysław Szczuka (1898-1927). Als Szczuka im August 1927 bei einer Bergwanderung in der Tatra tödlich verunglückte, schrieb Walden im Sturm einen engagierten Nachruf.[27] Insofern war Kirszenbaum im April 1927 ein weiterer für Walden willkommener Künstler, der eine Herkunft aus dem zuvor russisch regierten Teil Polens mit expressiven Bildmotiven des chassidischen Judentums vereinigte. Kirszenbaum selbst berichtete noch 1930 in einem Brief an Paul Citroen, der Kunstkritiker Max Osborn (1870-1946), Redakteur der bürgerlichen Vossischen Zeitung, habe ihn als einen „sehr starken Maler“ bezeichnet, jedoch bedauert, dass er nicht „in den Jahrgang von Marc Chagall“ gehöre oder vor ihm auf den Markt gekommen sei.[28] Collin wiederum bemerkte im Ausstellungs-Katalog der Galerie Fritz Weber, die Kirszenbaums Arbeiten ab November 1931 in der Derfflingerstraße 28 im Bezirk Tiergarten zeigte, dass der Künstler sich in den zurückliegenden vier Jahren „von seinem Vorbild Chagall freigemacht“ und zu einem selbstständigen stilistischen Ausdruck gefunden habe.[29]

Den Verlust des Ulks als Auftraggeber konnte Kirszenbaum 1929 vorübergehend kompensieren, indem er die Münchner Zeitschrift Jugend, ein seit 1896 als Wochenschrift für Kunst und Leben erscheinendes vielseitiges Unterhaltungsblatt mit zahlreichen Karikaturen und Wiedergaben von Kunstwerken, für sich interessieren konnte. Wie der Kontakt zustande kam, ist nicht bekannt. Jedoch weiß man von anderen Karikaturisten der Zeit, dass es für Künstler üblich war, sich bei unterschiedlichen Zeitschriften zu bewerben oder dass die Zeichner durch Agenten und Schriftsteller, die für verschiedene Publikationsorgane tätig waren, vermittelt wurden.[30] Die erste Zeichnung von Kirszenbaum für die Jugend, zwei Herren in konspirativem Gespräch, erschien unter dem Pseudonym „J. Duwdiwani“ im Juli 1929.[31] Bis zum Juli 1931 konnte Kirszenbaum dort allerdings nur sieben Zeichnungen (Abb. 32-34) platzieren, die meist in kleinem Format und auf unattraktiven Seiten erschienen und zu denen sicherlich die Redaktion die satirischen Textzeilen erfand.[32] Karikaturen, die Kirszenbaum sicherlich in keiner der bislang genannten Zeitschriften hätte veröffentlichen können, finden sich 1932 und 1934 in Briefen an Paul Citroen in der Sammlung des Bauhaus-Archivs in Berlin, darunter eine Karikatur auf Hitler: „Der schöne Adolf als Akrobat“ sowie eine Zeichnung „Professor der Rassenkunde im Dritten Reiche“.[33]

Ob Kirszenbaum nach seiner Ausstellung in der Sturm-Galerie mit Herwarth Walden in Kontakt blieb, ist ungewiss. 1929 war er jedoch mit mindestens einem Werk in der Jubiläumsausstellung 10 Jahre Novembergruppe im Rahmen der Juryfreien Kunstschau im Berliner Landes-Ausstellungsgebäude am Lehrter Bahnhof vertreten.[34] Die Novembergruppe, eine 1918 als Reminiszenz an die Novemberrevolution gegründete Vereinigung mit durchschnittlich 120 bis 170 Mitgliedern, rekrutierte sich zum großen Teil aus den Künstlern des Sturm-Kreises.[35] Spätestens zu dieser Zeit knüpfte Kirszenbaum enge Kontakte zu radikal linken Kreisen. Er wurde Mitglied der Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands (ARBKD), kurz Asso genannt, die im März 1928 von jungen Künstlern aus Kreisen der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), dem kommunistischen Künstlerbund Rote Gruppe um George Grosz, John Heartfield und Rudolf Schlichter und kommunistischen Mitgliedern anderer Künstlerverbände nach dem Vorbild der Assoziation der Künstler des revolutionären Russlands (AChRR) gegründet worden war. Der KPD soll Kirszenbaum ebenfalls beigetreten sein.[36]

1930 heiratete er Helma Joachim (1904-1944 in Auschwitz ermordet), die als Sekretärin für die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger arbeitete. Zunächst wohnte das Ehepaar in Eichwalde bei Berlin, Anfang 1932 in Berlin-Adlershof.[37] Im Juli 1930 wandte sich Kirszenbaum aus Eichwalde mehrfach an Paul Citroen in Amsterdam mit der Frage, ob dieser sich nicht für Veröffentlichungen seiner Werke in jüdischen Zeitschriften oder für eine „graphische Ausstellung in Amsterdam“ einsetzen könnte, aus dem Grunde, „dass ich arm war und es noch bin“.[38] Vermutlich durch die Vermittlung von Citroen stellte der Kunsthändler Carel van Lier (1897-1945 im KZ-Außenlager Hannover-Mühlenberg) Zeichnungen von Kirszenbaum 1931 in seiner Galerie in Amsterdam aus.[39]

 

[26] Der Sturm, 15. Jahrgang, 3. Heft, Berlin, September 1924, Seite 155-159, online-Ressource: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/sturm1924/0173/image

[27] „Die neue Kunst Polens hat ihren größten Vertreter verloren.“ Herwarth Walden: Mieczyslaw Szczuka, in: Der Sturm, 19. Jahrgang, 1. Heft, Berlin, April 1928, Seite 185 f., gefolgt von einem „Architektonischen Projekt“ des polnischen Konstruktivisten, Seite 187-193, online-Ressource: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/sturm1928_1929/0007/image

[28] Brief J.D. Kirszenbaum an Paul Citroën vom 21.10.1930, Bauhaus-Archiv 8034/120, zitiert nach Inna Goudz 2012 (siehe Literatur), Seite 534

[29] Zitiert nach Goudz 2012 (siehe Literatur), Seite 534

[30] Beispielsweise wurde der Flensburger Karikaturist Herbert Marxen 1928 von dem Berliner Schriftsteller Reinhard Koester, der unter dem Pseudonym Karl Kinndt für die Satire-Zeitschriften Ulk und Simplicissimus schrieb, sowohl an den Verlag von Rudolf Mosse in Berlin und damit an die Zeitschrift Ulk als auch an die Münchner Jugend vermittelt. (Axel Feuß: Herbert Marxen – Ein Leben für die Karikatur, in: Politisch inkorrekt. Der Flensburger Karikaturist Herbert Marxen (1900-1954), Ausstellungs-Katalog Museumsberg Flensburg, 2014, Seite 19)

[31] Jugend, 34. Jahrgang, München 1929, Nr. 27, Seite 437, online-Ressource: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jugend1929/0440

[32] Der Umgang der Redakteure mit den satirischen Zeichnungen auf den regelmäßig stattfindenden Redaktionskonferenzen ist für Herbert Marxen (siehe Anmerkung 30, Feuß 2014, Seite 20 f.) gut dokumentiert. Alle Zeichnungen von Kirszenbaum in der Jugend sind mit dem Suchwort „Duwdiwani“ in den Heidelberger historischen Beständen – digital zu finden, https://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/digilit.html

[33] „Der schöne Adolf als Akrobat“, Brief an Paul Citroen vom 2.1.1932, Inv. Nr. 8034/134; „Professor der Rassenkunde im Dritten Reiche“, Brief an Paul Citroen vom 23.4.1934, Inv. Nr. 8034/161, beide Bauhaus-Archiv, Berlin

[34] Beteiligung von Künstler*innen und Architekt*innen an Ausstellungen der Novembergruppe 1919-1932. Version 1.3. Stand: 2. April 2019, herausgegeben von der Berlinischen Galerie. Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Berlin, Seite 53, online: https://www.berlinischegalerie.de/fileadmin/content/bilder/sammlungen/kuenstlerarchive/findbuecher/beteiligung_von_k%C3%BCnstler_innen_u._architekt_innen_an_ausst.pdf. Danach war Kirszenbaum (Kirschenbaum) jedoch nicht auf den beiden bekannten Mitgliederlisten der Novembergruppe von 1925 und 1930 verzeichnet.

[35] Brühl 1983 (siehe Anmerkung 24), Seite 66-69

[36] Revolution und Realismus 1978 (siehe Literatur), Seite 49 f.

[37] Geschichte der Berliner Kirschenbaumstraße, https://berlin.kauperts.de/Strassen/Kirschenbaumstrasse-12524-Berlin. Vergleiche außerdem das Zeugnisblatt des Cousins von Helma Kirschenbaum, geborene Joachim, für Yad Vashem. Martyrs‘ and Heroes‘ Remembrance Authority, https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de&s_lastName=Kirschenbaum&s_firstName=Helma&s_place=&s_dateOfBirth=, ebenso den Eintrag im Gedenkbuch. Opfer der Verfolgung …, https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1089586

[38] Brief J.D. Kirszenbaum an Paul Citroen vom 5.7.1930, Bauhaus-Archiv 8034/122; Postkarte J.D. Kirszenbaum an Paul Citroen vom 31.7.1930, Bauhaus-Archiv 8034/119; zitiert nach Goudz 2012 (siehe Literatur), Seite 533 f.

[39] Der Kunstzaal Van Lier, Rokin 126, in Amsterdam, war auf Realismus, Magischen Realismus und Expressionismus spezialisiert. Im Museum de Fundatie in Zwolle befindet sich eine Zeichnung mit dem Porträt von Kirszenbaum, die Paul Citroen 1934 vermutlich in Paris angefertigt hat, online: https://www.museumdefundatie.nl/nl/collectie/object/?pagina=77&id=1542&#menu

Mediathek
  • Abb. 1: J.D. Kirszenbaum, 1920

    Abb. 1: J.D. Kirszenbaum, 1920

    J.D. Kirszenbaum beim Zeichnen eines Porträts, 1920. Fotografie, im Besitz der Familie
  • Abb. 2: Studium des Maimonides, 1925

    Abb. 2: Studium des Maimonides, 1925

    Beim Studium des Maimonides, 1925. Tusche auf Papier, 50 x 32 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 3: Musiker und ihre Anhänger, 1925

    Abb. 3: Musiker und ihre Anhänger, 1925

    Musiker und ihre Anhänger, 1925. Tusche auf Papier, 50 x 32 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 4: Trauer, um 1925

    Abb. 4: Trauer, um 1925

    Trauer, um 1925. Aquarell, 35,5 x 25 cm, Jüdisches Historisches Institut/Żydowski Instytut Historyczny im. Emanuela Ringelbluma, Warschau
  • Abb. 5: Der Geiger im Stetl, um 1925

    Abb. 5: Der Geiger im Stetl, um 1925

    Der Geiger im Stetl, um 1925. Öl auf Leinwand, 90 x 71 cm, Frans Hals Museum, Haarlem
  • Abb. 6: Die Hochzeit, 1925

    Abb. 6: Die Hochzeit, 1925

    Die Hochzeit, 1925. Tusche auf Papier, 28 x 22 cm, Jüdisches Historisches Institut/Żydowski Instytut Historyczny im. Emanuela Ringelbluma, Warschau
  • Abb. 7: Im Beth Hamedrasch, um 1925

    Abb. 7: Im Beth Hamedrasch, um 1925

    Im Beth Hamedrasch, um 1925. Radierung, 15 x 12 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 8: Mitternachtsgebet, um 1925

    Abb. 8: Mitternachtsgebet, um 1925

    Mitternachtsgebet, um 1925. Radierung, 15 x 12 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 9: Jom Kippur, um 1925

    Abb. 9: Jom Kippur, um 1925

    Gebet zum Jom Kippur, um 1925. Radierung, 10 x 14 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 10: Hassidim, 1925

    Abb. 10: Hassidim, 1925

    Tanz der Hassidim, 1925. Kaltnadel-Radierung, 25 x 17,5 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 11: Kosakenpogrom, um 1930

    Abb. 11: Kosakenpogrom, um 1930

    Pogrom durch die Kosaken, um 1930. Radierung, 25 x 27 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 12: Wasserträger, 1925/26

    Abb. 12: Wasserträger, 1925/26

    Wasserträger, 1925/26. Illustration zu: Adam Olearius, Die erste russische Revoulution (1656), in: Der Querschnitt, Band 7, Berlin 1927, Heft 3, Seite 195
  • Abb. 13: Harmonikaspieler, 1925/26

    Abb. 13: Harmonikaspieler, 1925/26

    Harmonikaspieler, 1925/26. Illustration zu: S. Dimitrijewski, Stalin – Aufstieg eines Mannes, in: Der Querschnitt, Band 11, Berlin 1931, Heft 6, Seite 367
  • Abb. 14: Geiger, 1926

    Abb. 14: Geiger, 1926

    Geiger, 1926. Illustration zu: Ramon Gomez de la Serna: Maria Wassiljewna. Russische Novelle, in: Der Querschnitt, Band 9, Berlin 1929, Heft 2, Seite 95
  • Abb. 15: Satirische Illustrationen, 1926

    Abb. 15: Satirische Illustrationen, 1926

    Drei satirische Illustrationen. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 55. Jahrgang, Nr. 11, 12.3.1926, Seite 82
  • Abb. 16: Drei Karikaturen, 1926

    Abb. 16: Drei Karikaturen, 1926

    Drei Karikaturen. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 55. Jahrgang, Nr. 21, 28.5.1926, Seite 158
  • Abb. 17: Der „Wahrheit“ freie Bahn!, 1926

    Abb. 17: Der „Wahrheit“ freie Bahn!, 1926

    Der „Wahrheit“ freie Bahn! In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 55. Jahrgang, Nr. 26, 2.7.1926, Seite 195
  • Abb. 18: Vergriffen, 1926

    Abb. 18: Vergriffen, 1926

    Vergriffen. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 55. Jahrgang, Nr. 35, 3.9.1926, Seite 267
  • Abb. 19: Drei Karikaturen, 1926

    Abb. 19: Drei Karikaturen, 1926

    Drei Karikaturen. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 55. Jahrgang, Nr. 36, 10.9.1926, Seite 274
  • Abb. 20: Knospen der Nation, 1926

    Abb. 20: Knospen der Nation, 1926

    Knospen der Nation. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 55. Jahrgang, Nr. 47, 26.11.1926, Seite 367
  • Abb. 21: Filmsterne, 1927

    Abb. 21: Filmsterne, 1927

    Filmsterne. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 5, 4.2.1927, Seite 38
  • Abb. 22: Der sportliche Hausfreund, 1927

    Abb. 22: Der sportliche Hausfreund, 1927

    Der sportliche Hausfreund. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 6, 11.2.1927, Seite 43
  • Abb. 23: Schönheitspflege, 1927

    Abb. 23: Schönheitspflege, 1927

    Schönheitspflege. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 11, 18.3.1927, Seite 83
  • Abb. 24: Langweilige Zeiten, 1927

    Abb. 24: Langweilige Zeiten, 1927

    Langweilige Zeiten. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 14, 8.4.1927, Seite 107
  • Abb. 25: Morgenröte, 1927

    Abb. 25: Morgenröte, 1927

    Morgenröte. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 17, 29.4.1927, Seite 126
  • Abb. 26: Patriotismus, 1927

    Abb. 26: Patriotismus, 1927

    Patriotismus. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 18, 6.5.1927, Seite 134
  • Abb. 27: Sommermode, 1927

    Abb. 27: Sommermode, 1927

    Sommermode. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 25, 24.6.1927, Seite 187
  • Abb. 28: Schwieriger Fall, 1927

    Abb. 28: Schwieriger Fall, 1927

    Schwieriger Fall. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 30, 29.7.1927, Seite 230
  • Abb. 29: Mittel gegen Korpulenz, 1927

    Abb. 29: Mittel gegen Korpulenz, 1927

    Mittel gegen Korpulenz. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 41, 14.10.1927, Seite 319
  • Abb. 30: Zwei Karikaturen, 1927

    Abb. 30: Zwei Karikaturen, 1927

    Zwei Karikaturen. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 56. Jahrgang, Nr. 45, 11.11.1927, Seite 351
  • Abb. 31: Ball der Expressionisten, 1928

    Abb. 31: Ball der Expressionisten, 1928

    Ball der Expressionisten. In: Ulk. Wochenschrift des Berliner Tageblatts, 57. Jahrgang, Nr. 44, 2.11.1928, Seite 354
  • Abb. 32: Der Kunstenthusiast, 1929

    Abb. 32: Der Kunstenthusiast, 1929

    Der Kunstenthusiast. In: Jugend, 34. Jahrgang, München 1929, Nr. 28, Seite 450
  • Abb. 33: Jeder einmal im Gefängnis, 1929

    Abb. 33: Jeder einmal im Gefängnis, 1929

    Jeder einmal im Gefängnis. In: Jugend, 34. Jahrgang, München 1929, Nr. 37, Seite 597
  • Abb. 34: Gesprächsfetzen, 1931

    Abb. 34: Gesprächsfetzen, 1931

    Gesprächsfetzen. In: Jugend, 36. Jahrgang, München 1931, Nr. 29, Seite 457
  • Abb. 35: Der Stammtisch, 1931

    Abb. 35: Der Stammtisch, 1931

    Der Stammtisch. Illustration zu: Jules Sauerwein, Verständnis für Deutschland, in: Der Querschnitt, Band 11, Berlin 1931, Heft 5, Seite 291
  • Abb. 36: Matadore des Reichstags, 1931

    Abb. 36: Matadore des Reichstags, 1931

    Matadore des Reichstags. Illustration zu: O.B. Server, Matadore des Reichstags VII, in: Der Querschnitt, Band 11, Berlin 1931, Heft 8, Seite 555
  • Abb. 37: Mann mit Zigarette, 1935

    Abb. 37: Mann mit Zigarette, 1935

    Mann mit Zigarette, 1935. Aquarell, 47 x 35 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 38: Die jüdischen Dorfbewohner, 1937

    Abb. 38: Die jüdischen Dorfbewohner, 1937

    Die jüdischen Dorfbewohner begrüßen den Messias, 1937. Öl auf Malpappe, 59 x 69 cm, The Israel Museum, Jerusalem
  • Abb. 39: Die Ankunft des Messias, 1939

    Abb. 39: Die Ankunft des Messias, 1939

    Die Ankunft des Messias im Dorf, 1939. Öl auf Leinwand, 60 x 75 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 40: Familie auf der Wanderschaft, 1939

    Abb. 40: Familie auf der Wanderschaft, 1939

    Familie mit Wagen auf der Wanderschaft, 1939. Aus der Serie: Exodus, Radierung, 10 x 12 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 41: Flucht, 1939

    Abb. 41: Flucht, 1939

    Flucht, 1939. Aus der Serie: Exodus, Radierung, 9 x 12 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 42: Wasserträger, 1942

    Abb. 42: Wasserträger, 1942

    Wasserträger aus Staszów, 1942. Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 43: Der Messias, 1942

    Abb. 43: Der Messias, 1942

    Der Messias und die Engel erreichen das Dorf, 1942. Öl auf Leinwand, 40 x 45 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 44: Auf der Flucht, 1945

    Abb. 44: Auf der Flucht, 1945

    Eine Mutter mit ihren beiden Kindern auf der Flucht, 1945. Öl auf Malpappe, 37 x 37 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 45: Mann aus Staszów, um 1946

    Abb. 45: Mann aus Staszów, um 1946

    Mann aus Staszów, um 1946. Öl auf Leinwand, 50 x 45 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 46: Jude mit Pfeife

    Abb. 46: Jude mit Pfeife

    Porträt eines Juden mit Pfeife, undatiert. Öl auf Leinwand, 61 x 45,4 cm, The Israel Museum, Jerusalem
  • Abb. 47: Der Messias im Stetl, 1946

    Abb. 47: Der Messias im Stetl, 1946

    Die Ankunft des Messias im Stetl, 1946. Öl auf Leinwand, 40 x 45 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 48: Rabbi, 1947

    Abb. 48: Rabbi, 1947

    Rabbi, 1947. Öl auf Leinwand, 75 x 60 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 49: Kein Platz für die Juden

    Abb. 49: Kein Platz für die Juden

    In unserer Welt gibt es keinen Platz für die Juden, undatiert. Öl auf Leinwand, 33 x 40 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 50: Selbstbildnis, 1946

    Abb. 50: Selbstbildnis, 1946

    Selbstbildnis, 1946. Öl auf Leinwand, 78 x 60 cm, Frans Hals Museum, Haarlem
  • Abb. 51: Bildnis Robert Giraud, 1946

    Abb. 51: Bildnis Robert Giraud, 1946

    Bildnis Robert Giraud, 1946. Öl auf Leinwand, 46 x 37 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 52: Der Metzger, 1947/48

    Abb. 52: Der Metzger, 1947/48

    Der Metzger (Le Boucher), 1947/48. Aquarell, 54 x 41 cm, Centre national des arts plastiques, Paris
  • Abb. 53: Brasilianischer Junge, 1947

    Abb. 53: Brasilianischer Junge, 1947

    Brasilianischer Junge mit Drachen, 1947. Öl auf Leinwand, 46 x 25 cm, Mishkan Museum of Art, Ein Harod
  • Abb. 54: Festa de São João, 1952

    Abb. 54: Festa de São João, 1952

    Festa de São João in São Paulo, 1952. Öl auf Leinwand, 117 x 80 cm, Centre national des arts plastiques, Paris
  • Abb. 55: Im Pariser Atelier, um 1952

    Abb. 55: Im Pariser Atelier, um 1952

    J.D. Kirszenbaum in seinem Atelier in Paris, um 1952. Fotografie, im Besitz der Familie
  • Abb. 56: Fisch mit abstraktem Hintergrund

    Abb. 56: Fisch mit abstraktem Hintergrund

    Fisch mit abstraktem Hintergrund, undatiert. Aquarell, 30 x 48 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 57: Abstrakt

    Abb. 57: Abstrakt

    Abstrakt, undatiert. Gouache, 17 x 22,5 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 58: Fische, 1954

    Abb. 58: Fische, 1954

    Fische auf flachem Hintergrund, 1954. Öl auf Leinwand, 35 x 28 cm, im Besitz der Familie
  • Abb. 59: Der Prophet Elijah, um 1954

    Abb. 59: Der Prophet Elijah, um 1954

    Der Prophet Elijah, um 1954. Aquarell, 75 x 95 cm, im Besitz der Familie
  • PDF 1: Katalog Der Sturm, 1927

    Ausstellung J.D. Kirschenbaum. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Katalog Der Sturm, Berlin, April 1927
  • PDF 2: Die Rote Fahne, 1931

    Alfred Durus: Ein Künstler des ostjüdischen Proletariats. J.D. Kirschenbaum, in: Die Rote Fahne vom 5.11.1931
  • PDF 3: Dix aquarelles de Kirszenbaum, 1953

    Dix aquarelles de Kirszenbaum. Inspirées des légendes hassidiques de I. L. Peretz. Préface de Waldemar George, Paris: Au pont des arts, 1953