Bad Rehburg

Bad Rehburg
Grabsteine mit den Namen der verstorbenen polnischen Zwangsarbeiter und Insassen verschiedener Lager

Auf den insgesamt 24 Grabsteinen wurden neben den Namen von Polen, Russen, Jugoslawen, Litauern, Belgiern, Rumänen und eines Niederländers – Opfern des Zweiten Weltkrieges – auch die von deutschen Opfern des Ersten Weltkrieges eingraviert. Bei dem Großteil der Verstorbenen aus der Nachkriegszeit handelt es sich um ehemalige Zwangsarbeiter und Häftlinge umliegender Lager, sowie um 26 Kinder und sechs ehemalige Kriegsgefangene. Die Verstorbenen waren größtenteils Patienten des nach Kriegsende eingerichteten Britischen Rot-Kreuz-Hospitals „Montgomery“, in dem die aus den Konzentrationslagern befreiten Häftlinge, Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter behandelt wurden. Sie bedurften nach Jahren der Gefangenschaft einer intensiven medizinischen Betreuung, u.a. aufgrund von Tuberkuloseerkrankungen oder Entkräftung. Für viele von ihnen kam die fachliche medizinische Hilfe zu spät.

Unter den hier bestatteten Toten ruht auch Leutnant Witold Kazimierz Klippel, Ps. „Kopczewski“, Soldat der Heimatarmee und Teilnehmer am Warschauer Aufstand (Grabfeld Nr. 7, Reihe 4, Grab Nr. 49).

Der Friedhof liegt in einem Park an der Abfahrt von der Bundesstraße 441 in Richtung Wunstorf. Die Gräberfelder sind gepflegt und befinden sich unter der Obhut der Grünflächen- und Friedhofsverwaltung.

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  • 1: Drei Grabsteine für ehemalige polnische und russische Zwangsarbeiter und Insassen verschiedener Lager

    Zumeist infolge schwerer Krankheiten nach Kriegsende in den Jahren 1945 und 1949 verstorben. Bad Rehburg, nicht datiert
  • 2: Grabstein für polnische Verstorbene des Jahres 1946

    Datailaufnahme des mittleren Grabsteins von Bild 1 vorher. Bad Rehburg, undatiert
  • 3: Grabstein für polnische Verstorbene der Jahre 1945 und 1946

    Detailaufnahme des rechten Grabsteins von Bild 1. Bad Rehburg, undatiert
  • 4: Grabstein für polnische Verstorbene des Jahres 1945

    Ein Kind starb 1947. Bad Rehburg, ohne Datum
  • 5: Drei Grabsteine für 1946 verstorbene Polinnen und Polen

    Die folgenden Bilder sind drei Detailaufnahmen. Bad Rehburg, undatiert
  • 6: Grabstein für 1946 verstorbene polnische Zwangsarbeiter*innen und Insassen verschiedener Lager

    Der linke der drei Grabsteine von Bild 5. Bad Rehburg, undatiert
  • 7: Grabstein für 1946 verstorbene polnische Zwangsarbeiter*innen und Insassen verschiedener Lager

    Der mittlere der drei Grabsteine von Bild 5. Bad Rehburg, undatiert
  • 8: Grabstein für 1946 verstorbene polnische Zwangsarbeiter*innen und Insassen verschiedener Lager

    Der rechte der drei Grabsteine von Bild 5. Bad Rehburg, undatiert
  • 9: Vier Grabsteine für 1947 verstorbene ehemalige Zangsarbeiter*innen

    Der rechte Grabstein ist für jugoslawische, die anderen für polnische Verstorbene. Bad Rehburg, undatiert
  • 10: Detailaufnahme des linken der vier Grabsteine in Bild 9

    Bad Rehburg, undatiert
  • 11: Grabstein für russische Zangsarbeiter*innen und Insassen verschiedener Lager

    Verstorben 1948 und 1949. Bad Rehburg, undatiert
  • 12: Zwei Grabsteine für 1949 verstorbene Russ*innen (li.) und Jugoslaw*innen (re.)

    Ehemalige Zwangsarbeiter*innen und Insassen verschiedener Lager. Bad Rehburg, undatiert
  • 13: Detailaufnahme des linken Grabsteins von Bild 12

    Bad Rehburg, undatiert
  • 14: Gedenkstele für die Toten der Weltkriege

    Von Koniferen umrahmt. Ansicht von hinten, Bad Rehburg undatiert
  • 15: Die Stele und die Grabsteine für die ehemaligen Zwangsarbeiter*innen und Insassen verschiedener Lager

    Bad Rehburg, undatiert
  • 16: Frontansicht der Stele für die Toten der Weltkriege

    Bad Rehburg, undatiert
  • Liste mit Namen der Polen, die auf dem Friedhof in Bad Rehburg begraben sind

    Ehemalige Zwangsarbeiter*innen und Insassen verschiedener Lager, verstorben 1945-1949 infolge der unmenschlichen Behandlung während der NS-Zeit. In polnischer Sprache, undatiert.