Hannover-Misburg

Waldfriedhof in Hannover-Misburg
Einzelansichten der Gedenksteine für die Opfer alliierter Luftangriffe in Hannover-Misburg, Zwangsarbeiter aus dem Osten, u.a. aus Polen

Die Zwangsarbeiter wurden im zum Konzentrationslager Neuengamme gehörenden Außenlager Hannover-Misburg sowie unter anderem in den umliegenden Zementwerken und anderen Arbeitsbetrieben eingesetzt.

Über viele Jahrzehnte gab es an diesem Massengrab keine Informationstafel. Erst 2009 wurde das Gräberfeld der Zwangsarbeiter umgestaltet und es wurden drei Gedenksteine mit den Namen der Opfer und einer deutschen Inschrift aufgestellt („Hier ruhen zehn Zwangsarbeiter osteuropäischer Herkunft, die bei Luftangriffen am 19.05.1940, 24.08.1944 [und] 15.03.1945 ums Leben kamen.“). Um das Gräberfeld kümmert sich die Friedhofsverwaltung, und das Massengrab wird – entsprechend der Jahreszeit – regelmäßig mit Blumen oder Zierpflanzen geschmückt.

 

Nachstehend die polnisch klingenden Namen auf den Gedenksteinen (unter Beibehaltung der Originalschreibweise):

 

STANISLAUS SZYMANSKI * 1910 † 1940

IRENUS CZAPLICKI * 1913 † 1944

TADENEZ GNOTH * 1917 † 1944

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  • Gedenkplatten für die Opfer alliierter Luftangriffe

    Die Opfer waren als Zwangsarbeiter in Neuengamme eingesetzt.
  • Inschrift der Gedenkplatte in Hannover-Misburg

    „Hier ruhen 10 Zwangsarbeiter osteuropäischer Herkunft, die bei Luftangriffen - 19.05.1940, 24.08.1944, 15.03.1945 - um Leben kamen.“
  • Gedenkplatte mit Namen der Opfer von Luftangriffen in Hannover-Misburg

    Zwangsarbeiter aus dem östlichen Europa, denen die Deutschen bei Luftangriffen meist keinen Schutz gewährten.