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Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Die ehemalige Schule Bullenhuser Damm in Hamburg, Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme, nach der Räumung im Mai 1945.
Die ehemalige Schule Bullenhuser Damm in Hamburg, Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme, nach der Räumung im Mai 1945. Zu sehen sind auch die Auswirkungen eines Bombenangriffs vom 27./28. Juli 1943 und des anschließenden Brandes.

Ende April 1944 fuhr Heißmeyer erstmals zusammen mit dem Leiter des Amtes für Sanitätswesen und Lagerhygiene des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamts, Dr. Enno Lolling, ehemals Lagerarzt der Konzentrationslager Dachau und Sachsenhausen, nach Neuengamme. Lagerkommandant Max Pauly hatte dort eine Baracke für Heißmeyers Experimente vorbereiten lassen. Die Fenster waren weiß gestrichen und ein Bretterzaun war errichtet worden, damit das Innere nicht eingesehen werden konnte. Heißmeyer lernte dort auch den Standortarzt, Dr. Alfred Trzebinski, kennen, der die Versuche überwachen sollte.

Die Experimente begannen im Juni 1944 und wurden zunächst überwiegend an polnischen und sowjetischen Gefangenen durchgeführt. Die Probanden kamen zunächst aus drei Gruppen von Kranken: solchen mit doppelseitiger Lungentuberkulose, Personen mit nur einem befallenen Lungenflügel und solchen mit Tuberkulosebefall in anderen Organen. Anschließend wurden „zur Kontrolle“ gesunde Gefangene mit Tuberkulose infiziert. Die hoch ansteckenden lebenden Tuberkelbazillen, die Heißmeyer verwendete, stammten aus einem bakteriologischen Institut in Berlin, das jedoch nichts von den Menschenversuchen wusste. Schon die Herstellung der Injektionslösungen in der Baracke in Neuengamme fand unter unprofessionellen und damit lebensgefährlichen Bedingungen statt. Den Gefangenen wurden lebende Bazillenstämme in den Bereich des Herzmuskels injiziert. Nach einer Woche wurde ihnen Lymphknoten entnommen, diese nach Berlin geschickt und aus ihnen neue TB-Kulturen gewonnen. Diese wurden den Probanden im Abstand von vierzehn Tagen erneut gespritzt, aber auch eigener infizierter Speichel wurde ihnen in Hautritzungen eingerieben. Den gesunden Probanden wurde Tuberkulose-Serum durch einen Gummischlauch in die Lungen eingeführt.

Mit der medizinischen Betreuung der Probanden wurden anfangs zwei inhaftierte polnische Ärzte betraut, Dr. Tadeusz Kowalski, der zuvor im KZ Auschwitz eingesessen war, und Dr. Zygmunt Szafrański. Beide überlebten das Kriegsende und konnten 1946 vor Gerichten aussagen: Kowalski im Neuengamme-Hauptprozess vor dem britischen Militärgericht in Hamburg, Szafrański vor dem Untersuchungsrichter Kazimierz Borys in Radom.[8] Heißmeyer ersetzte Kowalski und Szafrański später durch zwei inhaftierte französische Ärzte, Prof. Gabriel Florence und Dr. René Quenouille, die am 20. April 1945 gemeinsam mit den Kindern erhängt wurden, damit sie nicht mehr aussagen konnten. Wie viele Erwachsene sich Heißmeyers pseudo-medizinischen Experimenten unterziehen mussten, ist nicht bekannt. Insgesamt sind es vermutlich über einhundert gewesen. Von zweiunddreißig Versuchspersonen haben sich Krankenakten erhalten. Mindestens sechzehn ursprünglich gesunde Probanden wurden mit Tuberkulose infiziert.[9] Die Folgen waren hohes Fieber, Schwellungen der Lymphknoten, Entzündungen und die Bildung von Abszessen. Nach Abschluss der Experimente wurden einige Häftlinge exekutiert, anschließend seziert und die Befunde von Heißmeyer ausgewertet. Andere starben Tage oder Wochen nach den Versuchen. Die Überlebenden blieben gesundheitlich schwer geschädigt.[10]

Dr. Tadeusz Kowalski sagte am 22.3.1946 in Hamburg im Neuengamme-Hauptprozess, auch Curiohaus-Prozess genannt, aus: „Das erste Mal kam er [Heißmeyer] im Sommer 1944 und gab dem SDG [SS-Sanitätsdienstgrad] Befehl vom Revier II 50 Kranke zu bringen […]. Von diesen 50 hat er 20 oder 25 ausgesucht mit einseitiger Tbc. […] Es waren Russen und Polen. […] Dr. Schrapansky [Szafrański] wurde mit diesen sechs Tage eingesperrt. Es war ihm streng untersagt hinauszugehen. Das Essen wurde ihm vom SDG gebracht. Er musste Krankengeschichten machen und klinische Beobachtungen, dabei für Sauberkeit und Ordnung sorgen. […] Ich habe Aufnahmen gesehen, mit Gummischläuchen, die durch die Bronchien in die Lungen geleitet worden waren. Die Aufnahmen hat Prof. Heißmeyer gemacht. Quenouille war dabei und hat gesagt, dass er entweder Tbc-Sputum oder Spezial-Tbc in die gesunde Lunge gespritzt hat. […] Nach ein paar Wochen hat Quenouille neue Röntgenaufnahmen gezeigt, auf denen große spezifische Infiltrate zu sehen waren. Auch mit anderen Kranken haben sie Einreibungen gemacht und nach ein paar Wochen Drüsen von diesen Kranken entfernt. Der Zustand dieser Kranken war später sehr schwer und ich weiß genau, dass bis zum 18. April [1945] 50 % von diesen Kranken gestorben sind.“[11]

 

[8] „Vor Gericht machte [Kowalski] detaillierte Angaben zu den Menschenversuchen, die der Arzt Dr. Kurt Heißmeyer dort an Häftlingen durchführte.“ (Ausstellungstafel Die Zeugen im Hauptprozess zum KZ Neuengamme, http://media.offenes-archiv.de/Rathausausstellung_2017_Curio_10.pdf) In Polen berichtete Kowalski in einer Vorlesung vor der lokalen medizinischen Gesellschaft in Kowary am 27.6.1946 von den Experimenten. Eine Zusammenfassung erschien in der Zeitschrift Śląska Gazeta Lekarska, Band 2, 1946, Nr. 11, Seite 712; Online-Ressource: https://sbc.org.pl/dlibra/publication/391232/edition/368708/content. ­– Witness Szafrański Zygmunt, auf: Zapisy terroru, https://www.zapisyterroru.pl/dlibra/publication/2017/edition/1999/content?&navref=MWswOzFqaSAyeDE7MndpIDFrMTsxamo 

[9] Schwarberg: SS-Arzt 1997 (siehe Literatur), Seite 33-36, sowie Sterkowicz 1977/2021, siehe Literatur und Online

[10] Medizinische Experimente an Häftlingen: Die Tuberkuloseexperimente des SS-Arztes Dr. Kurt Heißmeyer, auf: auf: Mediathek Ausstellungen Neuengamme, http://www.neuengamme-ausstellungen.info/content/documents/thm/ha3_5_1_2_thm_2523.pdf

[11] Curiohaus-Prozess 1969 (siehe Literatur), Seite 100 f., zitiert nach: Medizinische Experimente an Häftlingen (siehe Anmerkung 10)

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Mediateka
  • Abb. 1: Sergio De Simone

    Sergio De Simone aus Neapel, um 1943. Yad Vashem Photo Collections, Nr. 14142831
  • Abb. 2: Alexander Hornemann

    Alexander Hornemann aus Eindhoven, um 1942. Yad Vashem Photo Collections, Nr. 14262100
  • Abb. 3: Eduard Hornemann

    Eduard Hornemann aus Eindhoven, um 1942. Yad Vashem Photo Collections, Nr. 14262099
  • Abb. 4: Marek und Adam James

    Marek James aus Radom mit seinem Vater Adam, um 1943. Yad Vashem Photo Collections, Nr. 14265681
  • Abb. 5: Walter Jungleib

    Walter Jungleib aus Holohovec, um 1942
  • Abb. 6: Georges André Kohn

    Georges André Kohn aus Paris, um 1944
  • Abb. 7: Jacqueline Morgenstern

    Jacqueline Morgenstern aus Paris bei ihrer Erstkommunion, 1944
  • Abb. 8: Die Angeklagten, 1946

    Die Angeklagten im Neuengamme-Hauptprozess im Hamburger Curiohaus, 1946
  • Abb. 9: Eingang zum Rosengarten

    Eingang zum Rosengarten, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Juni 2022
  • Abb. 10: Denkmal für die ermordeten sowjetischen Häftlinge, 1985

    Anatoli Mossitschuk: Denkmal für die ermordeten sowjetischen Häftlinge, 1985. Am Eingang zum Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, 2022
  • Abb. 11: Rosengarten

    Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg. Blick auf den Zaun mit den Gedenktafeln für die ermordeten Kinder, die Ärzte und die Pfleger. Foto: Juni 2022
  • Abb. 12: Gedenktafel

    Gedenktafel und Zaun mit den Granittafeln für die ermordeten Kinder. Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg. Foto: Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto:...
  • Abb. 13: Gedenktafel für Surcis Goldinger

    Gedenktafel für Surcis Goldinger aus Ostrowiec Świętokrzyski, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 14: Gedenktafel für Lea Klygerman

    Gedenktafel für Lea Klygerman aus Ostrowiec Świętokrzyski, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 15: Gedenktafel für H. Wasserman

    Gedenktafel für das Mädchen H. Wasserman aus Polen, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 16: Gedenktafel für Marek James

    Gedenktafel für Marek James aus Radom, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 17: Gedenktafel für Roman und Eleonora Witoński

    Gedenktafel für Eleonora und Roman Witoński aus Radom, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 18: Gedenktafel für R. Zeller

    Gedenktafel für den Jungen R. Zeller aus Polen, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 19: Gedenktafel für Eduard und Alexander Hornemann

    Gedenktafel für Eduard und Alexander Hornemann aus Eindhoven, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 20: Gedenktafel für Riwka Herszberg

    Gedenktafel für Riwka Herszberg aus Zduńska Wola, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 21: Gedenktafel für Georges André Kohn

    Gedenktafel für Georges André Kohn aus Paris, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 22: Gedenktafel für Jacqueline Morgenstern

    Gedenktafel für Jacqueline Morgenstern aus Paris, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 23: Gedenktafel für Ruchla Zylberberg

    Gedenktafel für Ruchla Zylberberg aus Zawichost, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 24: Gedenktafel für Eduard Reichenbaum

    Gedenktafel für Eduard Reichenbaum aus Kattowitz, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 25: Gedenktafel für Mania Altman

    Gedenktafel für Mania Altman aus Radom, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 26: Gedenktafel für Sergio De Simone

    Gedenktafel für Sergio De Simone aus Neapel, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 27: Gedenktafel für Lelka Birnbaum

    Gedenktafel für Lelka Birnbaum aus Polen, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 28: Gedenktafel für Walter Jungleib

    Gedenktafel für Walter Jungleib aus Hlohovec, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 29: Gedenktafel für Bluma Mekler

    Gedenktafel für Bluma Mekler aus Sandomierz, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 30: Gedenktafel für Marek Steinbaum

    Gedenktafel für Marek Steinbaum aus Radom, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 31: Gedenktafel für den Arzt Gabriel Florence

    Gedenktafel für den Arzt Professor Gabriel Florence aus Lyon, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 32: Gedenktafel für den Arzt René Quenouille

    Gedenktafel für den Arzt René Quenouille aus Villeneuve-Saint-Georges, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 33: Gedenktafel für den Pfleger Dirk Deutekom

    Gedenktafel für den Pfleger Dirk Deutekom aus Amsterdam, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 34: Gedenktafel für den Pfleger Anton Hölzel

    Gedenktafel für den Pfleger Anton Hölzel aus Deventer, Rosengarten bei der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 35: Gemälde von Jürgen Waller, 1987

    Jürgen Waller: 21. April 1945, 5 Uhr morgens, 1987. Öl auf Leinwand, Montagen, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg
  • Abb. 36: Gedenkstele von Leon Mogilevski, 2000

    Leonid Mogilevski: Gedenkstele für die Kinder vom Bullenhuser Damm, 2000. Roman-Zeller-Platz, Hamburg
  • Abb. 37: Ehemalige Janusz-Korczak-Schule, Hamburg

    Ehemalige Janusz-Korczak-Schule am Bullenhuser Damm 92, Hamburg-Rothenburgsort, Foto: Juni 2022
  • Abb. 38: Denkmaltafeln für die ehem. Janusz-Korczak-Schule, Hamburg

    Denkmaltafeln für die Janusz-Korczak-Schule am Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 39: Denkmaltafel der ehem. Janusz-Korczak-Schule, Hamburg

    Denkmaltafel der Freien und Hansestadt Hamburg für die ehemalige Janusz-Korczak-Schule am Bullenhuser Damm 92, Hamburg-Rothenburgsort, Foto: Juni 2022
  • Abb. 40: Ausstellungsraum 1

    Ausstellungsraum 1 mit symbolischen Koffern für die Biografien der Kinder, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 41: Ausstellungsraum 1

    Ausstellungsraum 1 mit symbolischen Koffern für die Biografien der Kinder, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 42: Koffer für Riwka Herszberg

    Symbolischer Koffer für die Biografie von Riwka Herszberg aus Zduńska Wola, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 43: Koffer für Ruchla Zylberberg

    Symbolischer Koffer für die Biografie von Ruchla Zylberberg aus Zawichost, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 44: Koffer für Mania Altman

    Symbolischer Koffer für die Biografie von Mania Altman aus Radom, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 45: Koffer für Eleonora Witońska

    Symbolischer Koffer für die Biografie von Eleonora Witońska aus Radom, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 46: Koffer für Roman Witoński

    Symbolischer Koffer für die Biografie von Roman Witoński aus Radom, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 47: Koffer für Professor Gabriel Florence

    Koffer für den Arzt Professor Gabriel Florence aus Lyon, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 48: Ausstellungsraum 2

    Ausstellungsraum 2 mit vertiefenden Materialien zu den Biografien der Kinder und allen Aspekten des Tatgeschehens, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 49: Tatraum

    Tatraum mit einem Verschlag, in dem Leichen der Kinder lagen, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022
  • Abb. 50: Gedenkraum für die Opfer

    Gedenkraum für die ermordeten Opfer vom Bullenhuser Damm, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg, Foto: Juni 2022