Kultur und Geschichte der Polen in Deutschland

 

Eine Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets.

 

Der nächste Vortrag findet statt am:
 

Mittwoch, 28.11.2018 | 18.00 Uhr

 

 

Die Vorträge finden statt in:

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

Clemensstraße 17-19

D-44789 Bochum

 

 

Rückblick

 

Mittwoch, 06.06.2018 | 18.00 Uhr

Sich mit den „Gerechten“ rechtfertigen? Rettung der Juden während des Holocausts in kontemporären polnischen Museen.

Dr. Zofia Wóycicka, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Das Thema „Gerechte unter den Völkern“ erlebt in Polen in den letzten zwei Jahrzehnten eine wachsende Konjunktur. Es ist nicht nur von historischer Relevanz, sondern hat auch ein hohes Bildungspotential, nicht zuletzt im Bereich politischer Bildung. Gleichzeitig werden aber „die Gerechten“ auch erinnerungspolitisch vereinnahmt. In ihrem Vortrag bespricht Zofia Wóycicka kürzlich (wieder)eröffnete Ausstellungen, die ganz oder teilweise Menschen gewidmet sind, die während des Zweiten Weltkriegs Juden geholfen haben, und beleuchtet damit die Bandbreite möglicher polnischer Geschichtsnarrative. Die Ausstellungen werden in einen breiteren Kontext der polnischen historischen Debatten zum Holocaust gestellt. Das Abstract des Vortrags finden Sie hier.

 

Mittwoch, 25.10.2017 | 18.30 Uhr

Erinnerungsspagat. Deutsch-polnische Erinnerungsorte als Spiegel der (Miss)-Verständnisse.

Prof. Dr. Robert Traba, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften

„Nachbarschaft verpflichtet!“ Die Botschaft dieses wunderbaren Leitspruchs ist nicht immer mit der Praxis der gegenseitigen Beziehungen in Einklang zu bringen. Die letzten 25 Jahre der deutsch-polnischen Nachbarschaft waren geprägt von der Atmosphäre der Versöhnung, für die der Brief der polnischen Bischöfe aus dem Jahr 1965 und der Kniefall Willy Brandts im Jahr 1970 zum Symbol wurden. Aber ist die Versöhnung eine ausreichende Prämisse für das wechselseitige Verständnis und das gegenseitige Kennenlernen? Erzeugen die kollektiven Gedächtnisse der Deutschen und Polen dieselben Codes für die Interpretation der Vergangenheit? Antworten auf diese Fragen versucht die neunbändige Publikation Deutsch-Polnische Erinnerungsorte (2012-2015) zu geben. Robert Traba hat sie angeregt und ist sowohl ihr Mitherausgeber als auch Mitautor. Die Erfahrungen aus diesem Projekt waren die Grundlage seines Vortrags.


 

Mittwoch, 03.05.2017 | 18.30 Uhr

Die Gewerkschaft Solidarność in Deutschland. Distanz und Nähe im Kalten Krieg.

Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Institut für Europäische Studien


 

Mittwoch, 08.11.2016 | 18.30 Uhr

Die Geschichte des polnischen Theaterwesens in DP-Lagern 1945-1955.

Bartholomäus Fujak , LWL-Industriemuseum


 

Mittwoch, 11.05.2016 | 18.30 Uhr

Polen in Deutschland. Geschichte einer unsichtbaren nationalen Gruppe.

Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien


 

Mittwoch, 11.11.2015 | 18.30 Uhr

Keine Polen? Bewusstseinsprozesse und Partizipationsstrategien unter „Ruhrpolen“ zwischen Reichsgründung und den Anfängen der Weimar Republik.

David Skrabania, Ruhr-Universität Bochum


 

Mittwoch, 05.11.2014 | 18.30 Uhr

Wir Unsichtbaren. Geschichte der Polen in Deutschland.

Dr. Peter Oliver Loew, Deutsches Polen Institut Darmstadt


 

Mittwoch, 22.05.2014 | 18.30 Uhr

Die Polen im Emsland 1945-1948. Ein vergessenes Kapitel deutsch-polnischer Beziehung.

Prof. Dr. Jan Rydel, Pädagogische Universität Kraków

 

 

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