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Godecki, Michał

Der Tod Mariens. Illustration zu einem Gedicht von Antoni Malszewski/Śmierć Marii, ilustracja do poematu A. Malczewskiego, 1869. Öl auf Leinwand, 61,5 x 68,5 cm, Nationalmuseum Warschau/Muzeum Narodowe w Warszawie, Inv. Nr. MP 1931
Der Tod Mariens. Illustration zu einem Gedicht von Antoni Malszewski/Śmierć Marii, ilustracja do poematu A. Malczewskiego, 1869. Öl auf Leinwand, 61,5 x 68,5 cm, Nationalmuseum Warschau/Muzeum Narodowe w Warszawie, Inv. Nr. MP 1931

Godecki, Michał, polnischer Maler, Mitglied der „Münchner Schule“. 1863 bis etwa 1867 Student der Akademie der Bildenden Künste München. *14.2.1843 Warschau, †4.7.1872 ebenda. Sohn des Dekorationsmalers und Vorsitzenden der Warschauer Malerinnung, Michał G. (1802-1879), und dessen Ehefrau Izabella Brocka, Bruder des Bildhauers Teofil Józef G. (1847-1918). Nach dem Gymnasialbesuch studiert er 1858-61 an der Schule der Schönen Künste/Szkoła Sztuk Pięknych in Warschau, Abschluss mit Auszeichnung (Gazeta Polska, 20.6.1861; Kurjer Wileński, 7.7.1861). Nach der Teilnahme am Januaraufstand 1863, bei dem der jüngere Bruder Karol ums Leben kommt, emigriert er nach München. Am 16.3.1863 Eintritt in die Antikenklasse von Alexander Strähuber (1814-1882) an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München, Weiterstudium bei dem Historienmaler Hermann Anschütz (1802-1880). Studienreise nach Rom. Um 1867 kehrt er nach Warschau zurück. Im Februar 1872 heiratet er Anna Marianna Jaroszewicz (*1849), Tochter des Dekorations-, Kirchen- und Theatermalers Stanisław Jaroszewicz (1819-1876), eines Arbeitskollegens seines Vaters. Fünf Monate später stirbt er nach anhaltender, schwerer Erschöpfung. – Er malt Porträts, Genreszenen, in denen er Vergänglichkeit und Tod thematisiert („Am Sterbelager“/„U łoża umierającej“, Öl, 1869), allegorische und religiöse Sujets sowie Kompositionen nach literarischen Vorlagen (siehe Titel-Abbildung). In der Pfarrkirche Apostel St. Bartholomäus/św. Bartłomieja Apostoła in Grębków (Wojewodschaft Masowien) restauriert er das Altarbild und schafft zwei neue Gemälde, von denen das Bild des Heiligen Bartholomäus bis heute erhalten ist. Weitere Werke befinden sich in den Nationalmuseen von Krakau und Warschau.

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